Therapieangebot

Ich biete verhaltenstherapeutische Gruppentherapie mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten sowie eine vorbereitende Kurzgruppe zum Kennenlernen an.

Vertrauen aufbauen

Die Vorteile meiner Verhaltenstherapie im Überblick

Meine Verhaltenstherapie unterstützt Sie dabei, Ihr Leben positiv zu verändern. Ich helfe Ihnen, mit Herausforderungen umzugehen und einen neuen Umgang mit stressreichen Situationen zu finden.

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Individuelle Unterstützung

Ich biete maßgeschneiderte Therapieansätze, die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

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Wissenschaftlich fundiert

Meine Methoden basieren auf bewährten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Ihnen effektiv zu helfen.

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Vertrauliche Atmosphäre

In meiner Praxis schaffe ich einen sicheren Raum, wo Sie offen über Ihre Gedanken und Gefühle sprechen können.

Gruppe „schnuppern“

Gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung

Wenn Sie Interesse haben, die Arbeit in einer Gruppe kennenzulernen, können Sie an einer speziellen Kurzgruppe teilnehmen, die aus vier Doppelstunden besteht. Diese wird von mir in regelmäßigen Abständen angeboten, ca. alle 2 Monate. Dieses Angebot nennt sich „Gruppenpsychotherapeutische Grundversorgung“. In ihr werden die Grundlagen der Verhaltenstherapie vermittelt: 

  • Wir werden gemeinsam erarbeiten, wie psychische Erkrankungen entstehen und wie man sich mithilfe von Ressourcen davor schützen kann. 
  • Außerdem besprechen wir die Wechselwirkung zwischen Körper, Gefühlen, Gedanken und Handeln und welche positiven Beeinflussungsmöglichkeiten Sie auf diese vier Ebenen des Verhaltens haben.
  • Es wird das Prinzip der Achtsamkeit vorgestellt und miteinander die Selbstwahrnehmung geübt. 
  • Wir sammeln gemeinsam unterschiedliche Gefühle und diskutieren die damit ausgedrückten Bedürfnisse. 
  • Zuletzt soll das eigene Zeit- und Energiemanagement reflektiert werden.
  • Daraus abgeleitet sollen realistische und hilfreiche Ziele für die Zukunft formuliert werden (beispielsweise für eine sich anschließende Psychotherapie).

 

Der Schwerpunkt der Gruppe besteht in der Wissensvermittlung. Sie erhalten alle erarbeiteten Themen am Ende der Stunden jeweils schriftlich mit nach Hause und können in Form von Hausaufgaben diese Inhalte auf sich persönlich übertragen und bearbeiten. In den Gruppensitzungen selbst wird es für eine individuelle Vertiefung und Besprechung Ihrer persönlichen Problematik nur wenig Zeit geben. Entsprechend wird auch niemand dazu gezwungen, etwas von sich persönlich „preiszugeben“. 

Dieses Angebot richtet sich vor allem an PatientInnen mit nur wenig therapeutischer Vorerfahrung oder Therapie-Wiedereinsteiger nach längerer therapeutischer Pause. Außerdem dient es zur Überbrückung von Wartezeit auf einen Therapieplatz. Sie können dieses Angebot auch nutzen, wenn Sie parallel bei anderen KollegInnen zur Sprechstunde gehen oder Probatorikgespräche führen. Die Therapiestunden werden nicht auf das Kontingent der KollegInnen und Ihre spätere Therapie dort angerechnet.

Vor der Teilnahme an der Kurzgruppe führe ich mit Ihnen ein persönliches, ca. zwei- bis zweieinhalb-stündiges Sprechstundengespräch durch, um mit Ihnen ausführlich über Ihre Probleme zu sprechen und gegebenenfalls eine Diagnose zu stellen, die ich Ihnen dann erläutere. Außerdem können wir gemeinsam prüfen, ob eine gruppentherapeutische Behandlung für Sie persönlich sinnvoll ist. Falls Sie sich danach zur Teilnahme in einer Kurzgruppe entscheiden, biete ich Ihnen je nach Dauer des Startes einer neuen Kurzgruppe noch ein weiteres probatorisches Gespräch an (im Abstand von drei bis vier Wochen). Die Kurzgruppe wird in aller Regel in wöchentlichen Abständen stattfinden. Bitte beachten Sie, dass nur eine vollständige Teilnahme an allen vier Sitzungen möglich ist und Bedingung für die Teilnahme an der Gruppe ist! Im Anschluss an die Kurzgruppe biete ich Ihnen ein weiteres probatorisches Einzelgespräch an, in dem wir gemeinsam Ihre Erfahrungen mit der Gruppe besprechen können und das weitere Vorgehen diskutieren können: kommt für Ihre weitere Behandlung eher eine Einzel- oder eine Gruppentherapie infrage und -im Falle von Gruppentherapie- welche Gruppenangebote würden zu Ihnen passen?

Die unterschiedlichen gruppentherapeutischen Angebote

Wenn Sie im Anschluss an die beschriebene Kurzgruppe Gefallen an der Gruppentherapie gefunden haben und es inhaltlich zu Ihrer Symptomatik passt, gibt es in regelmäßigen Abständen bei mir die Möglichkeit, mit einer Gruppentherapie zu beginnen. Dies bedeutet die verbindliche Teilnahme an wöchentlichen, festen Gruppentherapiesitzungen (Doppelstunden).

Diese Gruppen sind „geschlossene“ Gruppen, das bedeutet, dass es einen festen, immer gleichen TeilnehmerInnen-Kreis gibt, so dass Vertrauen und Gruppenzusammenhalt wachsen können. Teilnehmerwechsel sind nur am Ende bestimmter inhaltlich abgeschlossener Themen möglich, meist zum Quartalsende. 

Alle Gruppen erarbeiten sich das jeweilige Thema anhand von Arbeitsblättern, Diskussionen, Rollenspielen und Hausaufgaben.

1. Themenoffene Gruppe

In den themenoffenen Gruppen wird gemeinsam an den aktuellen Themen, Schwierigkeiten und Zielen einzelner TeilnehmerInnen gearbeitet, die diese reihum in die Sitzungen einbringen. Gemeinsam erarbeitete und vereinbarte Veränderungen sollen dann in Form von Hausaufgaben ausprobiert, geübt und in den Folgesitzungen überprüft werden. 

Sollten einmal keine Themen aus der Gruppe kommen, werde ich mithilfe von Übungen oder Arbeitsblättern Vorschläge machen.

2. Gruppentherapie mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten

Im Wechsel miteinander biete ich derzeit folgende inhaltliche Gruppen an:

Gruppe „Selbstwert“

Selbstwertprobleme sind bei zahlreichen psychischen Störungen ein zentraler Faktor, sei es bei deren Entstehung, bei ihrer Aufrechterhaltung oder ihrer Bewältigung. Zunächst werden verschiedene Aspekte des Themas anhand von Arbeitsblättern diskutiert und erarbeitet, danach wird von allen Teilnehmenden eine individuelle Selbstwert-Lebenslinie erstellt und der Gruppe vorgestellt, aus der sich (positiv-hilfreiche wie dysfunktional-krankheitsverursachende) Überzeugungen und Selbstbilder ableiten lassen. Anhand von Hausaufgaben soll deren Bewusstmachen und Verändern im Alltag geübt werden.

Gruppe „Ressourcenaufbau und Stressbewältigung“

Stressoren finden sich in allen Alltagsbereichen: neben dem klassischen Zeitdruck bei der Arbeit können dies Konflikte, vielfältige äußere Belastungen, aber auch übertrieben innere Selbstansprüche oder gesundheitlich-körperliche Einschränkungen sein. Diesen Belastungen gegenüber (wie auf einer Wippe) stehen die eigenen Fähigkeiten zur Erholung und Entspannung sowie die Kompetenzen, mit denen wir Belastungen bewältigen können. Diese Möglichkeiten als Gegengewicht zum Stress werden auch „Ressourcen“ genannt. In der Gruppe werden einerseits die individuellen Stressoren gesammelt, bewusst gemacht und Veränderungsstrategien erarbeitet, andererseits werden unterschiedliche Ressourcen vermittelt und eingeübt.

Gruppe „Resilienz“

Unter Resilienz wird die Widerstandskraft und Elastizität verstanden, mit denen wir auf Krisen, belastende Lebensumstände und Stressoren reagieren. Klassischerweise steht das „Stehaufmännchen“ für die Eigenschaften der Resilienz: Es geht darum, vorbeugend innere Fähigkeiten zu entwickeln, die uns vor Belastungen schützen können und nach Krisen helfen, wieder aufzustehen. Es werden insgesamt sieben Themenbereiche ausführlich vorgestellt und persönliche Anwendungsmöglichkeiten für alle TeilnehmerInnen diskutiert. Hierzu zählen z.B. Themen wie Selbstwahrnehmung, Lebensfreude, Selbstbestimmung, Optimismus oder Mitgefühl.

Gruppe „Akzeptanz- und Commitment-Therapie“ (ACT)

Der therapeutische Ansatz des ACT besteht aus sechs Behandlungsbausteinen, die ineinandergreifen. Ein Schwerpunkt des ACTs liegt auf dem Prinzip der Achtsamkeit, d.h. eine akzeptierende und nicht bewertende Haltung einzunehmen gegenüber seinen eigenen Gefühlen und Gedanken, gerade auch den unangenehmen und störenden. “Akzeptanz” meint aber nicht, Probleme zu erdulden und eine passive Opferhaltung einzunehmen. Stattdessen sollen Sie lernen, sich selbst und Ihre Gefühle anzunehmen, statt sie zu verdrängen, zu vermeiden oder vor sich selbst zu verteidigen. Dieses Annehmen der Gegebenheiten ermöglicht eine aktive Auseinandersetzung und Lebensveränderung. Hierzu werden die Teilnehmenden im ACT angeleitet, sich der eigenen Werte im Leben bewusst zu werden und diese für sich selbst zu formulieren („Was ist mir wichtig? Wofür lohnt es sich für mich zu leben? Was ist mir wertvoll?"). Aus diesen Werten sollen schließlich zielgerichtete, konkrete Handlungsabsichten (commitments) für den Alltag abgeleitet und umgesetzt werden. Diese Werte und Ziele können uns wie ein Leuchtturm gerade in schwierigen Lebensphasen den Weg weisen und neuen Lebenssinn stiften.

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